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Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Forschungskonzeption |
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Forschungskonzeption Für die Forschungsaktivitäten am Institut sind die E-Business treibenden Unternehmen/Organisationen wichtige Erfahrungs- und Erkenntnisobjekte (insbes. Geschäftsmodelle u. -prozesse, Verhalten, Kommunikation, jeweils unter Betonung der betriebswirtschaftlichen Sichtweise). Im Mittelpunkt stehen neue betriebswirtschaftlich-organisatorische Lösungen, die durch die am Markt angebotenen Techniken (Hardware- und Softwareprodukte) und Kommunikationsdienste (einschl. mobiler Dienste) ermöglicht werden. Die raschen Entwicklungen in diesen Forschungsgebieten erfordern nicht nur die bloße additive Erweiterung des Lernstoffes bzw. der Forschungsthemen, sondern bisweilen auch große Anpassungen der betreffenden Fächer an aktuelle Entwicklungen, z. B. durch Einführung neuer Studienrichtungen (Digital Business Management, Webwissenschaften). Wichtige Forschungsfelder des Institutes sind Electronic Business, Social Networking sowie Digital Education Management. Wir gehen davon aus, dass im Sinne des Action-Research-Ansatzes die Forschung in den relativ jungen Bereichen E-Business und E-Government die Beteiligung an entsprechenden Entwicklungsprojekten voraussetzt, im Rahmen derer die Wirtschaft und Verwaltung auf dem Weg ins E-Business bzw. E-Government wissenschaftlich begleitet werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei am Institut auf die Gestaltung der betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen des E-Business gelegt. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt für die Forschung am idv ist das Digital Education Management, mit dem unser Institut seit seiner Gründung im Jahre 1989 im Rahmen der Ausbildung in Datenverarbeitung befasst ist und mit den Lehrmodellen der Individuellen Datenverarbeitung und unter Einsatz der jeweils neuestens Medien entsprechendes Know-How mit Tausenden Studenten aufgebaut hat. Auch die Konzipierung und Entwicklung der organisatorischen und technischen Grundlagen sowie der Vorläufersoftware des heutigen KUSSS lag am Institut. Durch einen mehrjährigen, vom Institut geplanten und mittels eines durch ein sorgfältiges Management begleiteten Bottom-Up-Prozesses gelang es, dieses komplexe System zunächst nur am Institut, dann erfolgreich als Anmeldesystem einiger BWL-Institute, später dann als offizielle Lern- und Anmeldeplattform an der SOWI, und in weiterer Folge an der gesamten JKU zu etablieren. Es geht also darum, wie - unter Verwendung von Erkenntnissen der Pädagogik, der Lernpsychologie und der betreffenden Fachdisziplinen - der Einsatz von neuen Medien in Unternehmungen (insbes. in Bildungsunternehmungen) für Lernprozesse aus betriebswirtschaftlich-organisatortischer Sicht geplant, erprobt und evaluiert werden soll. IKT, Fachwissen sowie pädagogische und lernpsychologische Konzepte, jeweils isoliert voneinander betrachtet, optimiert und eingesetzt, haben geringe Erfolgschancen. Es bedarf durch ein kompetentes Management der koordinierten Einbettung in die betriebswirtschaftlichen Strukturen des Bildungsunternehmens und in dessen Umfeld. In vielen Unternehmen zählen Lernprosesse und deren Organisation zu den kritischen Erfolgsfaktoren. Häufig kommt es zum Einsatz von Blended-Learning-Szenarien (vgl. z. B. MuSSS, BLIK). Betrachtet werden der elementarpädagogische Bereich, der universitäre Bereich sowie Lernprozesse in Unternehmen, denen jeweils der Einsatz neuer Medien gemeinsam ist. Forschungsprojekte Nachfolgend informieren wir über...
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| Beispiele für laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte: | |
Nachfolgend eine Erläuterung zum Partizipativen Lernen mit neuen Medien (E. Katzlinger/ J. Mittendorfer/ M. Pils 2011): Partizipative Modelle des Lernens finden sich vom Kindesalter bis zur universitären Ausbildung. Der Austausch von Erfahrungen und Visionen sowie von Möglichkeiten partizipativen Lernens ist über die bestehenden Grenzen der Bildungsinstitutionen hinweg von großem Nutzen, um die Potentiale dieser Lernform entfalten zu können. Partizipation geschieht in zunehmenden Ausmaß durch die Nutzung multimedialer, interaktiver Medien. Der Focus der betrachteten Medien liegt dabei bei individuell einsetzbaren und umfassend verfügbaren, auch mobilen Technologien. Partizipative Modelle sind von großem Interesse im Hinblick auf die Umsetzung in Bildungseinrichtungen. Die Entwicklung von sich rasch ändernden Lehrinhalten wird dadurch erleichtert und verbessert, indem die Lernenden sowohl zum Inhalt als auch zur Methode im Lernprozess beitragen. Unter diesem Aspekt kann man beispielsweise das kollaborative Arbeiten mit Lernblogs bewerten. Durch die Mitgestaltung des Lernprozesses durch die Lernenden wird deren Motivation gesteigert und die Lernergebnisse werden verbessert. Die Rollen der Lehrenden sowie auch die der Lernenden sind im Sinne des partizipativen Modells großen Änderungen unterworfen. Auf der einen Seite sehen sich die Lehrenden einer großen Konkurrenz des medialen, perfekt aufbereiteten Informationsangebotes gegenüber, im Gegenzug dazu sind die Lernenden aufgefordert, aus der Überfülle des Angebotes reflektierte Inhalte in den Lernprozess einzubringen. Treibender Motor dieser Entwicklung sind insbesondere die multimedialen, mobil einsetzbaren Geräte. Sowohl die einzelnen Bildungsinstitutionen als auch die am Lernprozess unmittelbar Beteiligten sind nicht ausreichend auf diese Form des Lernens vorbereitet. Die Defizite bestehen sowohl in den fehlenden Rollenbildern, auch in mangelnder Medienkompetenz. Partizipative Lernformen setzen Lehrende voraus, die sich komplexen und rasch ändernden Themen gegenüber sehen und bereit sind, sich den Wahrnehmungsprozessen der Lernenden zu stellen und dementsprechend Gebrauch von der Quellen-, Medien- und Werkzeugvielfalt zu machen. Folgende Themen- und Handlungsfelder des partizipativen Lernens stehen im Mittelpunkt des Interesses:
Projektbeispiele zum Forschungsfeld Digital Education Management:
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| Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Form von Dissertationen, Diplomarbeiten und Projektstudien: | |
Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden auch in Form von Beispielsweise konnte das der am Institut eingereichten Diplomarbeit "USED Clothing. Konzeption und Realisierung eines Prototyps zur Demonstration eines innovativen Markendefinitions-Prozesses" (Martin Mairinger) zugrundeliegende Konzept
Beispiel für ein seit längerer Zeit abgeschlossenes Projekt im Rahmen des Betrieblichen Projektstudiums:
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| Abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte: | |
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