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Formvorgaben für Seminararbeiten

Grundsätzliches

Eine Seminararbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit. Sie soll zeigen, daß der Bearbeiter/die Bearbeiterin in der Lage ist, eine konkrete Problemstellung in einer begrenzten Zeit zu lösen und entsprechend zu dokumentieren. Die Problemlösung folgt dabei wissenschaftlich anerkannten Vorgehensweisen, und die Dokumentation erfolgt in der für wissenschaftliche Arbeiten üblichen Form.
Der Umfang der Seminarabeit wird in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. Sie ist 1½ zeilig im Text und einzeilig bei den Fußnoten zu schreiben. Als Schriftart ist Times New Roman und als Schriftgröße 12 Punkt zu verwenden. Alle Seiten - mit Ausnahme der Titelseite - sind durchzunumerieren. Das Inhaltsverzeichnis ist mit römischen Ziffern zu versehen.

Formale Gestaltung

Gliederung

Die Gliederung der Arbeit soll zeigen, wie das Thema verstanden und bearbeitet wurde. Eine geschlossene Gedankenführung erfordert eine Gliederung mit Neben- und Unterpunkten. Die Gliederung findet im Inhaltsverzeichnis ihren Niederschlag.

Zitieren fremder Quellen

Jede Übernahme von fremden Texten oder Ideen ist kenntlich zu machen. Dies gilt sowohl für das wörtliche Zitat als auch für die sinngemäße Wiedergabe. Die Quellenangaben sind so deutlich wie möglich zu erstellen, so daß sie jederzeit nachprüfbar sind.

Generell muß jedes Zitat folgende Kriterien erfüllen:

  1. Wissenschaftliche Ehrlichkeit.
  2. Nachvollziehbarkeit.
  3. Einheitlichkeit.
Anfang und Ende eines wörtlichen Zitats werden vom übrigen Text durch Anführungszeichen hervorgehoben. Längere Zitate können durch einzeilige oder sperrige Schreibweise gekennzeichnet werden. Unter sinngemäßer Wiedergabe versteht man Zitate, in denen der Verfasser Gedankengänge aus einer Quelle mit eigenen Worten wiedergibt. Eine Quellenangabe hat auch hier zu erfolgen, und zwar mittels "vgl.".

Literaturverzeichnis

Hier sind nur die in der Seminararbeit zitierten Quellen anzuführen. Die Lieratur ist folgendermaßen zu ordnen:

Beispiele für die formale Gestaltung des Literaturverzeichnisses und der Fußnoten

BÜCHER

Im Literaturverzeichnis:
NAME, Vorname, Titel, Untertitel, Auflage, Ort Jahr
Theisen, Manuel Rene, Wissenschaftliches Arbeiten, Technik - Methodik - Form, 7. Aufl. München 1993
Als Fußnote:
Name, (Vorname (event. abgekützt)), Stichwort, Jahr, Zitatstelle
Vgl. Theisen, Wissenschaftliches Arbeiten, 1993, S. 137

Zeitschriften

Im Literaturverzeichnis:
NAME, Vorname, Titel des Beitrages, in: (Abkürzung für die) Zeitschrift, Ausgabe Jahr, S. von - bis
Pils, Manfred, Zlabinger, Robert, Regionale Netzwerke in ländlichen Räumen, In: Office Management, Ausg. 11/1996, S. 43-44
Als Fußnote:
Name, (Vorname (evtl. abgekürzt)), Stichwort, Jahr, Zitatstelle
Vgl. Pils, Manfred, Regionale Netzwerke in ländlichen Räumen, 1996, S. 44

Beiträge in Sammelbänden

Im Literaturverzeichnis:
NAME, Vorname, Titel des Beitrages, in: NAME, Vorname (Hrsg.), Titel des Sammelbandes, Untertitel, Auflage, Ort Jahr, S. von - bis
Kerschbaumer, Berthold, Die O.Ö. Navigationsplattform am WWW, in: Höller, Johann, Pils, Manfred, Zlabinger, Robert (Hrsg.), Internet und Intranet, Betriebliche Anwendungen und Auswirkungen, Berlin 1998, S. 131-142
Als Fußnote:
Name, (Vorname (evtl. abgekürzt)), Stichwort, Jahr, Zitatstelle
Vgl. Kerschbaumer, Die O.Ö. Navigationsplattform, 1996, S. 139

Internetquellen

Für Zitate aus Hypermediaquellen, wie WWW oder Gopher, sind noch keine etablierten Zitierregeln vorhanden. Im Sinne der Nachvollziehbarkeit und der Auffindbarkeit soll der entsprechende Verweis auf die zitierte Stelle in Form eines Uniform Ressource Locators, wenn möglich mit Datumsangabe, versehen werden. Handelt es sich um eine dynamisch generierte Seite, so empfiehlt es sich aus dokumentarischen Gründen, die Seite auszudrucken.
Im Quellenverzeichnis und als Fußnote:
Autor (wenn vorhanden), Titel (wenn vorhanden), Site-Name, Titel der Seite, URL, Datum
Institut für Datenverabeitung an der Universität Linz, Formvorgaben für Seminararbeiten, http://www.idv.uni-linz.ac.at/lehre/97ws/seminar/form.html, 19.10.1997

Sonstige Gestaltungshinweise:

In allen Zweifelsfragen sollte nicht die Schreiber-, sondern die Leserfreundlichkeit das maßgebende Kriterium für die Gestaltung sein. Ob z.B. ein Dokument in den laufenden Text integriert oder in einen Anhang ausgelagert wird oder ob ein Symbolverzeichnis angefertigt wird - solche Fragen sollten so entschieden werden, daß der Leser nicht zuviel suchen und hin und her blättern muß.


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